Symbolbild Symbolbild
// Wertvolle Inhalte
für eine neue Generation
 
       
Willkommen
Magazine
Infos
Eltern & Erwachsene
Kontakt
Seitenübersicht
Suche
Impressum
 

Das KLÄX-Hörspiel entsteht

Die Indianertrommeln der Titelmelodie kündigen es an: Mister Kläx, Amelie und Lukas sind wieder unterwegs zu ganz neuen Abenteuern. Seit Oktober 2005 entstand die fünfteilige schweizerdeutsche Kläx-Hörspielserie. Lange wurde an der neuen Serie herumgedacht und gearbeitet. Wir haben den Produzenten bei der Hörspiel-Produktion über die Schultern geguckt.


Endlich Aufnahmetag! Es herrscht Hektik in den Studios von ERF Schweiz. Hier wird die Mister Kläx-Hörspielserie produziert. Es ist ein Kommen und Gehen im Studio. Es wird gespielt, geprobt und gelacht. Je nach Szene wird geschrieen, gejauchzt oder es werden Sprüche geklopft. Die Aufnahme erfordert aber volle Konzentration von allen Beteiligten und ist sehr anstrengend.
Professionelle Anlagen mit vielen Knöpfen und ganz viel Technik stehen im Hauptstudio von ERF Schweiz. Viele Requisiten werden ins Studio geschleppt. Auch ein Sitzsack findet seinen Weg hierhin. Dort drauf wird sich Mister Kläx in der ersten Szene langweilen. Aber nicht lange. Er lässt nämlich "roten Lebenssaft" in seine Hirnzellen fliessen und die Ideen purzeln nur so aus seinem Kopf. Ein spannendes Abenteuer beginnt ...

So sieht das Chaos des Professors im Studio aus


Viele Vorbereitungen
Bis ein Hörspiel im Studio produziert werden kann, gibt es viel zu tun. Die ERF-Leute haben fleissig das Kläx-Comicbuch studiert, speziell der Regisseur Alex Mörgeli. Er denkt sich danach die neuen Geschichten aus. Im Comic ist Mister Kläx einfach zu erkennen an seinen Klamotten und seiner Hautfarbe. Aber im Hörspiel ist das nicht ganz so einfach. Mister Kläx bekommt darum eine eigene Kläx-Sprache mit vielen lustigen Sprüchen. Und auch der indianische Slang fehlt nicht. Das Manuskript wird ganz detailliert aufgeschrieben. Viele Leute im Verlag lesen es durch. Und es wird lange daran gefeilt. Eine Kläx-Melodie entsteht und ein Profimusiker spielt sie ein. Mister Kläx wird diese immer wieder pfeifen. Zum Beispiel, wenn er Angst hat in der Burg.
Schon jetzt wird die CD- und Kassettenhülle gestaltet. Der Kläx-Zeichner zeichnet dafür ein paar Szenen.

"Amelie" in Action


Das Hörspielteam
Und dann geht’s auf die Suche nach den Hörspielern. Zwei 9 und 11 Jahre alte Kinder bekommen die Rollen von Amelie und Lukas. Ein Familienvater spielt Mister Kläx. Er macht das so gut, dass man merkt, dass es ihn voll gepackt hat. Auch die Rollen des Professors und der Eltern werden gefunden. Und nun heisst es lesen, auswendig lernen, üben und üben. Die Aufnahme selber findet nicht nur im Studio statt. Für den Geheimgang ist das Hörspielteam zum Beispiel auch im Stollen eines richtigen Bergwerks unterwegs. Und wer nun meint, dass es in einem solchen Stollen mächtig hallt, der hat falsch geraten. Ganz dumpf tönt es hier im Geheimgang und die brennende Fackel ist kaum zu hören.

Aufnahmen in einem echten Bergwerk


Die fixfertige Produktion
Wenn alles im Kasten ist, werden alle Szenen und Übergänge auf dem Computer geschnitten und zusammengepasst und die Musik eingespielt. Eine Schweizer Produktionsfirma stellt die Kassetten und CDs her. Das Kassettenband wird auf grosse Spulen aufgewickelt und von Maschinen für jede Kassette einzeln abgeschnitten. Es muss genau die richtige Länge haben. Von der CD wird so was ähnliches wie ein Stempel gemacht. Das wird dann auf jede einzelne Hör-CD draufgepresst. Das "in Silberscheibe eingeschlossenes Melodie" ist nun fixfertig. So sagt Mister Kläx nämlich einer CD.


Das Magazin KLÄX ist der Nachbar von ERF Schweiz. Kein Wunder, dass da plötzlich jemand die geniale Idee hatte, Kläx auch auf CD zu pressen oder auf Tonband aufzuwickeln. Beim ERF Schweiz entsteht übrigens auch die neue Kinderradiosendung "Schere, Schtei, Papier". Man kann sie von Montag bis Freitag über das Internet- und Kabelradio LifeChannel hören. Du kannst sie dir auch im Internet unter www.erf.ch anhören.


// Zurück zur letzten Seite